Ein Tag mit sehr vielen Gästen
Am 1. Mai 2001 war Phantasialand stark besucht, als im ehemaligen Achterbahnkomplex des Westernbereichs ein Feuer ausbrach. Die Flammen erfassten Grand-Canyon-Bahn, Gebirgsbahn, das künstliche Gebirgsmassiv rundherum sowie benachbarte Teile der Westernstadt und des Tanagra-Theaters.
Das Ereignis prägte den Park tief, weil es einen historischen, sichtbaren und stark frequentierten Bereich traf. Mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt, der Park blieb während der Sicherungs- und Räumarbeiten geschlossen, und die beiden Achterbahnen wurden anschließend abgerissen. Keine ernsthafte Geschichte des Phantasialands kommt an diesem Wendepunkt vorbei.
Nach dem Feuer kam der Wiederaufbau
Der Brand hinterließ nicht nur eine Narbe. Er zwang Phantasialand, den Brandschutz neu zu denken, den beschädigten Bereich zu räumen und einen ganzen Teil seiner Parklandschaft wieder aufzubauen. In den folgenden Jahren entstanden hier River Quest und Feng Ju Palace, während das bereits geplante Wuze Town schließlich 2002 eröffnete.
Im Rückblick gehört der Brand von 2001 zu den schmerzhaftesten, aber auch prägendsten Momenten der modernen Parkgeschichte. Er beendete abrupt ein Westernkapitel und beschleunigte den Weg zu einem kompakteren, stärker kontrollierten Phantasialand, das sehr genau darauf achtet, wie jeder Raum neu entstehen kann.