2013 - Endgültige Schließung
Aussichtsturm und Thaolon: Vom Panorama ins Reich der Zwerge
Am selben Standort wird aus einer offenen Aussichtsfahrt ein Indoorabenteuer
Der Aussichtsturm bietet von 2007 bis 2013 einen ruhigen Blick über den Park. 2014 verwandelt Thaolon denselben Standort in eine geschlossene, geheimnisvolle Welt der Thalonier.
Zurück zur ZeitleisteEine Attraktion für den Blick über die Landschaft
Der Aussichtsturm eröffnete 2007 in einem bereits sehr weitläufigen Bayern-Park. Die Auffahrt war bewusst ruhig und hob die Fahrgäste langsam über Wege und Bäume, sodass Attraktionen, Wiesen und Gehege aus freier Perspektive sichtbar wurden. Die Größe des Geländes war damit selbst das Thema. Die Anlage setzte weder auf schnellen Fall noch auf spektakuläre Drehung, sondern auf eine vertikale Pause, die die Struktur des Parks verständlich machte. Nach der Saison 2013 endete diese Nutzung des Standorts. Der Bereich stand vor einem besonders starken Wandel: Tageslicht, Horizont und Fernsicht wichen einem geschlossenen, dunklen Gebäude voller Szenen.
Thaolon macht aus dem Ausblick eine Geschichte
Thaolon eröffnete 2014 gemeinsam mit dem Steinwirbel im neuen Bereich Thalonien. Das schwarze Gebäude führt vor dem Einstieg durch ein Labyrinth aus Spiegeln, Bildern und schwach beleuchteten Gängen. Die Familiengondel steigt auf etwa elf Meter, sinkt in Etappen, fährt erneut nach oben und dreht sich, sodass mehrere Ebenen der Gestaltung sichtbar werden. Zwerge arbeiten in ihren Minen, während Musik der Fahrt ihre geheimnisvolle Identität gibt. Der Ersatz bestand somit nicht nur aus einer anderen Maschine. Der Standort wechselte seine Sprache: Der alte Turm zeigte den wirklichen Bayern-Park, Thaolon blendet die Außenwelt aus und erzählt eine Geschichte im Inneren. Dieser Gegensatz macht den Wandel besonders interessant.
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