2009 - Infrastrukturänderung
Burg Fellbach: Vom Wasserbecken zur großen Abenteuerhalle
Das Ende der Bumper Boote schafft Platz für ein wetterunabhängiges Erlebnis
2009 wurde aus dem früheren Becken der Bumper Boote die 1.200 m² große Burg Fellbach mit Mittelalterwelt, Weltraumbereich, Bewegung und kleinen Fahrgeschäften.
Zurück zur ZeitleisteVor der Halle kamen die Bumper Boote
Seit den frühen Jahren des Bayern-Parks lagen die Bumper Boote in einem Becken, in dem die Gäste kleine Boote selbst steuerten. Die Attraktion blieb bis zur Saison 2008 in Betrieb. Ihr Ende war mehr als ein gewöhnlicher Austausch: Eine stark vom Wetter abhängige Wasserfahrt wich einem Angebot, das Familien auch bei Regen oder großer Hitze nutzen konnten.
Eine Burg zwischen Vergangenheit und Zukunft
Die Burg Fellbach eröffnete 2009 und entwickelte sich zu einer 1.200 m² großen Indoorfläche. Das Grundkonzept lebt von einem klaren Gegensatz. Auf der mittelalterlichen Seite liegen Festung, Softballkanonen, Bauspiele und Bewegungsangebote. Die andere Hälfte führt mit Planeten, farbigem Licht, kleinen Fahrgeschäften und einer vom Parkteam gebauten Raumstations-Replika ins All. Dadurch wirkt die Halle nicht wie eine zufällige Spielesammlung, sondern besitzt zwei deutlich erkennbare Welten.
Eine Veränderung des gesamten Besuchsrhythmus
Eine Archivaufnahme von 2011 zeigt die Burg Fellbach kurz nach dieser Umgestaltung. Bis heute ist die Halle ein wichtiger Anlaufpunkt. Sie verlängert den Besuch bei wechselhaftem Wetter, bietet aber auch an sonnigen Tagen genügend Gründe für eine Pause. Der Wechsel von den Bumper Booten zum Indoorangebot zeigt, wie der Bayern-Park Flächen neu nutzt. Das frühere Becken verschwand nicht einfach, sondern wurde zur Grundlage eines völlig anderen Erlebnisses.
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