2025 - Endgültige Schließung
Vom Hubseilturm zum Fürstenwalzer
Ein von den Gästen bewegter Turm macht einer neuen Form der Steuerung Platz
Der 1997 eröffnete Hubseilturm ließ die Fahrgäste ihre Gondel selbst nach oben ziehen. Ein größerer Defekt beendet 2025 den Betrieb; zu Pfingsten 2026 übernimmt Fürstenwalzer den Standort mit einer von den Gästen gesteuerten Gondel.
Zurück zur ZeitleisteEin kleiner Gipfel aus eigener Kraft
Der Hubseilturm eröffnet 1997 im oberen Parkbereich. Mehrere Gondeln umgeben einen senkrechten Turm, und die Gäste ziehen sich mit Seilen selbst nach oben. Sobald die Kraft nachlässt, sinkt die Gondel sanft zurück. Aus einer einfachen Auffahrt wird damit ein gemeinsames Spiel: Manche Gruppen wollen schnell den Gipfel erreichen, andere steigen gemächlich. Diese direkte Beteiligung unterscheidet die Anlage von vollständig automatischen Türmen. 2025 macht ein größerer Defekt die Stilllegung notwendig. Die kleine, von anderen Fahrgeschäften umgebene Fläche schränkt den Ersatz stark ein.
Die Steuerung wechselt vom Seil zur Drehung
Als Ersatz wird ein Sundancer von Sunkid gewählt, der zu Pfingsten 2026 als Fürstenwalzer eröffnet. Eine Gondel folgt einer Kreisbahn und dreht sich gleichzeitig um die eigene Achse; mit zunehmender Geschwindigkeit schwingt sie weiter nach außen. Die Fahrgäste beeinflussen Drehrichtung und Tempo. Die Beteiligung verschwindet also nicht mit dem Hubseilturm, sondern verändert ihre Form. Bayerisch-königliche Gestaltung verbindet Fürstenwalzer mit Königsflug, Burg Fellbach und den weiteren Anlagen des Bereichs. Auf nahezu gleicher Fläche ersetzt der Park eine langsame vertikale Bewegung durch eine größere und sichtbarere horizontale Fahrt.
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