Bakken

1583 - Gründung

Bakken, von Kirsten Piils Quelle zum ältesten noch betriebenen Vergnügungspark

Eine Geschichte, die in den Wäldern von Dyrehaven begann und zu einer besonderen Mischung aus Jahrmarkt, Restaurants, Bühnen und Achterbahnen wurde.

Seit 1583 entstand Bakken aus einer Quelle, einem wieder geöffneten königlichen Wald, Schaustellerfamilien, beliebten Bühnen und prägenden Attraktionen.

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Ein Ursprung an einer Quelle

Bakkens Geschichte beginnt weit entfernt vom Bild eines modernen Parks. Der Überlieferung nach steht am Anfang das Jahr 1583, als Kirsten Piil eine Quelle im späteren Dyrehaven nördlich von Kopenhagen entdeckte. Das Wasser zog Menschen aus der Hauptstadt an, später Neugierige, Händler und Unterhaltungskünstler. Nach und nach wurde der Weg zur Quelle zu einem beliebten Treffpunkt.

Vom königlichen Wald zum Ausflugsziel

Die Geschichte verlief nicht geradlinig. 1669 wurde das Gebiet Teil königlicher Jagdgründe und der öffentliche Zugang verschwand für viele Jahre. Die Wiederöffnung 1756 brachte die Bewegung zurück: Besucher, Wirte, Händler und Künstler kehrten wieder. Aus dieser Zeit behielt Bakken eine besondere Identität zwischen Waldspaziergang, Sonntagsausflug, Familienbetrieb und wandernder Unterhaltung.

Der Zugang verändert die Größe des Parks

Im 19. Jahrhundert wurde Bakken leichter erreichbar. Dampfschiffe und später die Eisenbahn rückten Dyrehaven näher an Kopenhagen heran. Der Park war nicht mehr nur eine Kuriosität an einer Quelle: Er wurde zu einem Ausflugsziel mit größerem Publikum und stärker organisierter Jahrmarktskultur.

Eine organisierte Jahrmarkttradition

Die Gründung der Vereinigung der Zeltbesitzer im Jahr 1885 war ein wichtiger Schritt. Sie half, die Bedingungen für Besucher und die praktische Organisation des Geländes zu verbessern. Sie erklärt auch eine der besonderen Eigenschaften von Bakken: Hinter dem spontanen, farbigen Eindruck des Parks steht ein Netz kleiner Betriebe, unabhängiger Adressen und weitergegebener Traditionen.

Shows, Restaurants und Achterbahnen

Bakken bestand nie nur aus Fahrgeschäften. Bakkens Hvile, Revue, Bühnen, Restaurants und Stände geben dem Ort eine fast städtische Dichte. Mit Rutschebanen kam 1932 ein dauerhaftes Wahrzeichen hinzu: eine Holzachterbahn, die zu einem der stärksten Orientierungspunkte des Parks wurde. Wenige Jahre später verband Cirkusrevyen Bakken mit einer nationalen Bühnentradition.

Warum Bakken besonders bleibt

Der Titel bei Guinness World Records gibt Bakken einen eindrucksvollen Status, doch der Reiz liegt nicht nur im Alter. Der Park bleibt besonders, weil er seine Beziehung zum Wald, zum Spaziergang und zu kleinen unabhängigen Adressen bewahrt hat. Diese Mischung aus Erbe, Volksfeststimmung, Bühnen, Restaurants und Fahrgeschäften hält Bakken lebendig, ohne wie ein standardisierter Freizeitpark zu wirken.

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