Coleoz'ArbresParc Bagatelle

3. April 1994 - Ankunft nach Standortwechsel

Coleoz’Arbres, Bagatelles Jet Star aus dem Prater

Die Geschichte einer Schwarzkopf-Achterbahn, die von Wien an die Côte d’Opale kam und später aus dem Parkangebot verschwand.

Coleoz’Arbres war mehr als eine frühere Attraktion von Bagatelle. Bevor dieser Schwarzkopf Jet Star an die Côte d’Opale kam, fuhr er bereits im Wiener Prater als Cortina Bob.

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In der Geschichte von Bagatelle nimmt Coleoz’Arbres eine besondere Stellung ein: die einer versetzten Achterbahn, die schon vor ihrer Ankunft im Pas-de-Calais eine eigene Vergangenheit hatte. Die Bahn entstand nicht an der Côte d’Opale; sie kam aus dem Wiener Prater, wo sie als Cortina Bob fuhr.

Ihr Modell, der Jet Star von Schwarzkopf, gehört zu einer Generation kompakter Stahlachterbahnen, die auf kleiner Fläche viel Rhythmus bieten sollten. Diese Identität erklärt die Spur, die die Attraktion hinterlassen hat: eine dichte Silhouette, ein dynamischer Streckenverlauf und eine deutlich erkennbare Präsenz im Parkbild.

In Bagatelle kam die Bahn Mitte der 1990er-Jahre an, zunächst unter der Identität Jet Star, bevor sie den Namen Coleoz’Arbres erhielt. Ihre Schließung 2007 beendete ein Achterbahnkapitel des Parks, löschte aber nicht die Erinnerung daran: Sie bleibt mit einer Zeit verbunden, in der Bagatelle sein Angebot mit Anlagen aus dem Schaustellererbe und von großen europäischen Herstellern erweiterte.

Coleoz’Arbres in der Chronologie des Parks zu bewahren, erzählt daher mehr als nur die Geschichte einer früheren Attraktion. Die Bahn steht für die Wanderung von Achterbahnen durch Europa, für die Anpassung reisender Technik an einen Regionalpark und für eine Zeit, in der Bagatelle seine Identität Schicht für Schicht entwickelte.

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